Newsletter Nr. 2 | Nationalratswahlen 2019

Angelo Barrile - Nationalrat mit Praxis

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Nationalrat seit 2015 & Hausarzt
geboren am 22.08.1976 I aufgewachsen in Pfungen I in eingetragener Partnerschaft

Toleranz, Gleichberechtigung &
Anti-Diskriminierung

Hallo [subscriber:firstname | default:reader]

Die Schweiz versteht sich als offene und tolerante Gesellschaft, wo alle Menschen die gleichen Rechte haben sollen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder auch der Art, wie sie leben. Was auf den ersten Blick selbstverständlich erscheinen mag, ist leider auch heute noch nicht Realität.

Viele Menschen in unserem Land begegnen im Alltag Diskriminierung, Intoleranz oder gar Hass. Im Berufsleben bekommen Frauen, Secondos und Secondas und besonders LGBT-Menschen für dieselbe Arbeit weniger Lohn als heterosexuelle Männer und werden von den Vorgesetzten bei Weiterbildungen und beruflicher Förderung oft einfach übergangen. Wie du wohl in den Medien gerade im Nachgang an die Pride wieder gelesen hast, erleben queere Menschen ausserhalb des Berufslebens Intoleranz, Beleidigungen und regelmässig auch tätliche Angriffe. Ich meine: Das darf nicht sein. Es ist unerhört, dass auch in Zürich LGBT- und Transmenschen auf offener Strasse beschimpft, bespuckt und gar spitalreif geschlagen werden.

Durch meine Biografie kenne ich zahlreiche der oben beschriebene Situationen und erlebe, dass wir im privaten Leben noch keinesfalls gleichberechtigt sind. So habe ich als Schwuler nicht die gleichen Rechte wie eine heterosexuell liebende Person. Indem mir der Zugang zur Zivil-Ehe verwehrt bleibt, gibt mir der Staat zu verstehen, dass er meine Liebe als minderwertig taxiert. Die Zivil-Ehe für alle ist längst fällig und dafür setze ich mich zusammen mit den LGBT-Dachverbänden ein. Gerade meine persönliche Situation hat mich ursprünglich motiviert, politisch aktiv zu werden und schwingt in meine Wahlslogan «Nationalrat mit Praxis» ebenfalls mit.

Aggression und Intoleranz sind mir ein Gräuel und müssen deshalb an den Pranger gestellt werden. Wir dürfen uns nicht aus Angst verstecken und ich setze mich auch im Nationalrat für mehr Toleranz und Gleichberechtigung für alle Mitglieder unserer Gesellschaft ein. Sogenannte Hate-Crimes sollen statistisch erfasst und öffentliche Hassreden oder Hetze gegen queere Menschen sollen bestraft werde. Ich fordere ein Verbot von rechtsextremen und Nazi-Symbolen, denn sie verkörpern eine Ideologie, die gewisse religiösen, ethnischen und sexuellen Minderheiten am liebsten auslöschen würde. In diese Richtung zielen auch Konversionstherapien, also «Therapien zur Heilung» von homosexuellen Menschen. In der letzten Session habe ich mit Rosmarie Quadranti (BDP) eine Motion zu deren Verbot eingereicht.

Du siehst, es gibt noch viel zu tun und ich brauche deine Unterstützung, damit auch in Zukunft diese wichtigen Themen den Weg in die Politik finden. Falls du es noch nicht getan hast, tritt meinem Komitee bei, denn es interessiert die Wählenden durchaus, wer meine Wiederwahl öffentlich empfiehlt.

Die beste Unterstützung, die du mir gewähren kannst, besteht darin, dass du mich in deinem Bekanntenkreis weiterempfiehlst. Du kannst von meiner politischen Tätigkeit erzählen, meine Posts in den sozialen Medien teilen, aber dich auch für ein Testimonial zur Verfügung stellen, wie dies zum Beispiel André Odermatt und Marianne Fuhrer bereits taten. Nach den Sommerferien gilt es zudem, möglichst viele Postkarten und Empfehlungsschreiben an Freund_innen zu versenden und an Fenstern, Balkons oder im Garten Plakate aufzuhängen. Auf meiner Webpage kannst du mir deine Unterstützung mitteilen und Kampagnenmaterial bestellen.

Nun wünsche ich dir eine gute Sommerzeit und sofern bei dir Urlaub ansteht, gute Erholung und viele schöne Erinnerungen.

Herzliche Grüsse
uschrift
 Marianne Fuhrer
_Andre-Odermatt
Ich freue mich weiterhin über jede Form der Unterstützung, vielen Dank.
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